Presse · Leonberg
LeoZeit: Schatten – das Echo der Geschichte in Leonberg
LEONBERG — Aus Leonberg kommt ein literarisches Großprojekt: Die in der Stadt lebende Autorin Anna-Mariia Kostiuk hat mit „LeoZeit: Schatten“ den ersten Band ihrer Fantasy-Reihe LeoZeit vorgelegt. Das knapp 400 Seiten starke Werk ist inzwischen als Hardcover erschienen.
Eine Reise zwischen zwei Welten
Im Mittelpunkt steht Alicia, die erst seit Kurzem in Leonberg lebt – und bereits sieht, was allen anderen verborgen bleibt. Zwischen dem heutigen Leonberg und dem Jahr 1614 wird ein geheimnisvoller Duft von Pomeranzen zu ihrem Wegweiser durch die Jahrhunderte. Jenseits einer hauchdünnen Grenze liegt ein zweites Leonberg, in dem es niemals warm wird – und aus dem seit vierhundert Jahren jemand herüberblickt.
Um einen im Jahr 1614 gefangenen Jungen zu retten und die beiden Welten wieder zu trennen, muss Alicia sieben Blütenblätter finden – sieben Schlüssel, für die sie jeweils mit etwas bezahlt, das sie nie zurückbekommt. Und das alles, ehe der erste Schnee fällt.
Die historische Ebene ist eng mit der Herzogin Sibylla von Anhalt verknüpft – einer realen Figur der württembergischen Geschichte. Die Inspiration für die Atmosphäre des Romans fand die Autorin im Leonberger Pomeranzengarten, einem der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt.
Künstlerische Zusammenarbeit
Das Buchprojekt ist ein Gemeinschaftswerk: Der Künstler Vitalii Kostiuk begleitet die Welt von LeoZeit mit Illustrationen und visueller Gestaltung. Aus dieser Zusammenarbeit entstand auch das Gemälde «Wächter Leo», das im Rathaus an Oberbürgermeister Tobias Degode überreicht wurde – mehr dazu im eigenen Beitrag. Weitere Einblicke in das Schaffen von Vitalii Kostiuk gibt es auf vkostiuk.de.
Projektdetails
- Genre: Fantasy / Historisches Abenteuer
- Umfang: 393 Seiten
- Status: Als Hardcover erschienen
- Schauplatz: Leonberg und Baden-Württemberg — zwischen Gegenwart und dem Jahr 1614