LEONBERG — Wer durch die Straßen Leonbergs spaziert, ahnt vielleicht nicht, dass genau diese Orte zur Kulisse eines Fantasy-Abenteuers geworden sind. In ihrem Roman „Alicia und die zwei Seiten Leonbergs: Echo der Zeit, Band 1" verwandelt die Leonberger Autorin Anna-Mariia Kostiuk vertraute Plätze der Stadt in magische Schauplätze — und verbindet dabei Gegenwart und Geschichte auf überraschende Weise.

Der Pomeranzengarten — wo alles beginnt

Pomeranzengarten mit Blick auf das Schloss Leonberg

Der Duft von Pomeranzen ist in der Geschichte weit mehr als ein Aroma: Er ist Alicias magischer Wegweiser zwischen den Zeiten. Der berühmte Leonberger Pomeranzengarten, hoch über der Stadt gelegen, wird im Roman zum Ort, an dem die Grenzen zwischen 2025 und 1614 verschwimmen. Was heute ein beliebtes Ausflugsziel ist, wird in der Geschichte zum Tor in eine andere Epoche.

Panorama des Pomeranzengartens in Leonberg

Das Schloss — Sitz der Herzogin

Schloss Leonberg von unten

Das Leonberger Schloss spielt im Roman eine zentrale Rolle als Residenz der Herzogin Sibylla von Anhalt — einer historischen Figur, die im 17. Jahrhundert tatsächlich in Leonberg lebte. In der Welt von Alicia wird das Schloss zum Schauplatz höfischer Intrigen und geheimnisvoller Begegnungen zwischen den Jahrhunderten.

An der Schlossmauer in Leonberg

Marktplatz — das Herz der Altstadt

Anna-Mariia Kostiuk am Marktplatzbrunnen in Leonberg

Auch der Leonberger Marktplatz mit seinen malerischen Fachwerkhäusern findet seinen Platz in der Erzählung. Was heute das lebendige Zentrum der Stadt ist, wird in Alicias Zeitreise zum mittelalterlichen Handelsplatz, auf dem sich das Leben des Jahres 1614 entfaltet. Der historische Brunnen, die engen Gassen und die Stadtkirche — all das dient als stiller Zeuge beider Epochen.

Die Stadtkirche — stiller Zeuge zweier Epochen

Evangelische Stadtkirche Leonberg

Die Evangelische Stadtkirche, deren Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen, ist eines der ältesten Bauwerke der Stadt. Im Roman wird sie zum stillen Zeugen beider Epochen — ein Ort, der 1614 ebenso stand wie heute. Für Alicia wird die Kirche zu einem Ankerpunkt in der Zeit: Hier spürt sie die Verbindung zwischen den Jahrhunderten am stärksten.

Taufstein in der Stadtkirche Leonberg

Die Stadtbücherei — Wissen als Schlüssel

Stadtbücherei Leonberg

Die Leonberger Stadtbücherei ist für Alicia mehr als nur ein Ort der Bücher. Hier beginnt sie, die Geheimnisse der Vergangenheit zu entschlüsseln, und findet erste Hinweise auf die sieben magischen Blütenblätter, die sie auf ihrer Reise sammeln muss. Was in der realen Welt ein moderner Ort des Wissens ist, wird in der Geschichte zum Ausgangspunkt einer Entdeckungsreise durch die Jahrhunderte.

Natur als Rückzugsort

Wasserfall im Leonberger Stadtpark

Die grünen Oasen Leonbergs — der Stadtpark mit seinen versteckten Wasserfällen und blühenden Wiesen — werden im Roman zu Alicias Rückzugsorten. Hier sammelt sie Kraft zwischen ihren Reisen durch die Zeit, hier findet sie Ruhe inmitten des Abenteuers.

Krokusse im Leonberger Stadtpark Atmosphäre im Leonberger Schlossgarten

Eine Liebeserklärung an Leonberg

„Echo der Zeit" ist mehr als ein Fantasy-Roman — es ist eine literarische Liebeserklärung an die Stadt Leonberg. Anna-Mariia Kostiuk lädt ihre Leser ein, die vertrauten Orte der Stadt mit neuen Augen zu sehen und die Geschichte zu entdecken, die in ihren Mauern schlummert.

Das über 500 Seiten starke Werk befindet sich derzeit in der Druckvorbereitung.

Mehr über die Autorin und ihre Projekte: amkostiuk.de
Illustrationen und Kunst von Vitalii Kostiuk: vkostiuk.de